Fahrzeuge

HFL3

Bezeichnung Hilfeleistungsfahrzeug der Größenordnung 3
Funkrufname Tank Neustift-Innermanzing
Fahrgestell MAN
Aufbau Rosenbauer
Antrieb Allrad
Höchstzulässige Gesamtmasse 18000 kg
Leistung 235 kW
Baujahr 2014
Wassertank 4000 Liter
Besatzung 1:7
Besondere Ausrüstung Hebekissen, Straßenwaschanlage, Verkehrsleiteinrichtung, Hydraulischer Rettungssatz, Dachwasserwerfer, Überdruckbelüfter, Atemschutzgeräte, Einbaupumpe, Hochdruckschlauch und Seilwinde

Mit all diesen Elementen und noch vielen mehr, ist dieses universell einsetzbare Fahrzeug ausgestattet und somit ein echter Alleskönner im Feuerwehrwesen.
Das Fahrzeug besitzt einen Wasser- tank mit 4000 Liter Fassungsvermögen und eine Einbaupumpe um das mitgeführte Wasser mittels Schläuchen und Strahlrohr oder mittels Dachwasserwerfer an die Wirkungsstelle zu befördern. Aber auch kleinere Löschgeräte wie Kübelspritze und Feuerlöscher sind an Bord um Kleinbrände wassersparend löschen zu können. Zusätzlich zu den wasserführenden Armaturen und allen sonstigen Geräten für den Branddienst, verfügt das Fahrzeug auch über Hilfsmittel und Werkzeuge für den technischen Einsatz. Vom einfachen Krampen über den Greifzug bis hin zum hydraulischen Rettungssatz ist alles an Bord um Personen aus deformierten Fahrzeugen zu retten, Türen zu öffnen, Höhen – und Tiefenrettungen durchzuführen oder Schadstoffe wie z.B Öl zu binden. Für den Brandeinsatz sind im Fahrzeug 3 umluftunabhängige Atemschutzgeräte verbaut, welche einfach und schnell aufgenommen werden können. Eine umfangreiche Erste Hilfe Ausrüstung,eine Steckleiter und eine Vielzahl an Beleuchtungsgeräten runden das Equipment dieses Fahrzeugs ab und sorgen dafür, dass für jeden Fall das richtige Werkzeug an Bord ist.

Im Vergleich zu unserem bereits 26 Jahre alten Rüstlöschfahrzeug 2000 ist das neue HLF 3 nicht nur moderner sondern auch umfangreicher bestückt. Hebekissen zur Befreiung eingeklemmter Personen, und eine im Fahrzeug verbaute Straßenwaschanlage sind nur zwei Vertreter der vielen neuen Werkzeuge die wir in Zukunft benutzen dürfen. Das Fassungsvermögen des Tanks ist doppelt so groß wie im RLFA 2000 und mit 320 PS ist dieses Fahrzeug wesentlich stärker motorisiert um in unserem teils unwegsamen und steilen Einsatzgebiet zügig voranzukommen. Wie alle anderen Fahrzeugen unserer Feuerwehr verfügt das neue HLF 3 über einen Allradantrieb um Geländefahrten und Fahrten bei Schnee und Eis zu ermöglichen. Als größten Vorteil des neuen Fahrzeugs kann man aber die moderne Einrichtung und Ausrüstung hervorheben. Vieles ist automatisiert und der gesamte Mannschaftsraum und die Geräteschränke sind so gebaut, dass ein einfaches Arbeiten möglich ist. Auch die vielen Beleuchtungsmittel am und im Fahrzeug sind für höchstmögliche Sicherheit und einfaches sowie schnelles Arbeiten gedacht.

 

 

 

RLFA

Bezeichnung Rüstlöschfahrzeug 2000
Funkrufname Rüstlösch Neustift-Innermanzing
Fahrgestell Steyr
Aufbau Rosenbauer
Antrieb Allrad
Höchstzulässige Gesamtmasse 15000 kg
Leistung 165 kW
Baujahr 1989
Wassertank 2000 Liter
Besatzung 1:6
Besondere Ausrüstung Einbaupumpe, Dachwasserwerfer, Atemschutzgeräte, Hochdruckschlauch und Seilwinde

Das Rüstlöschfahrzeug dient bei unserer Feuerwehr als Universalfahrzeug und somit für Brandeinsätze und Technische Einsätze. Das Fahrzeug verfügt über einen permanenten Allradantrieb wodurch die Fahrsicherheit bei schlechten Fahrbahnverhältnissen erhöht wird. Da die Wasserversorgung nicht immer optimal ist, verfügt dieses Fahrzeug über einen 2000 Liter Wassertank, sowie über 80 Liter alkoholbeständigen AFFF Schaummittel.

KLFA

Bezeichnung Kleinlöschfahrzeug
Funkrufname Pumpe Neustift-Innermanzing
Fahrgestell Landrover
Aufbau Rosenbauer
Antrieb Allrad
Höchstzulässige Gesamtmasse 3500 kg
Leistung 90 kW
Baujahr 2008
Besatzung 1:4
Besondere Ausrüstung Atemschutzgeräte, Pumpe (Fox)

MTFA

Bezeichnung Mannschaftstransportfahrzeug
Funkrufname Kommando Neustift-Innermanzing
Fahrgestell Mercedes-Benz
Antrieb Allrad
Höchstzulässige Gesamtmasse 3200 kg
Leistung 140 kW
Baujahr 2016
Besatzung 1:7
Ausrüstung 3 x Handlampe Ex-geschützt, Einsatzleiterkoffer, Zurrgurte, 2 x Winkerkelle ROT / GRÜN, Türöffnungsset, Verbandrucksack, 2 x Faltsignal „FEUERWEHR“, Werkzeugtasche, 1 x 6 kg ABC Pulverlöscher, Einweghandschuhe, 6 x Verkehrsleitkegel, Beschilderungen für Atemschutzsammelplatz, Schneeketten, Spannungswandler 1500W, LED Blaulichtbalken

Die Feuerwehr Neustift Innermanzing erhielt am 18.2.2017 ein neues Mannschaftstransportfahrzeug (MTF). Das bisherige MTF bzw. Kommandofahrzeug, ein Volkswagen T4 Caravelle Baujahr 2000, der im Jahr 2007 gebraucht angekauft wurde, erlitt im Sommer 2016 einen Motorschaden. Um den Dienstbetrieb sicherstellen zu können und der Feuerwehrjugend weiterhin ein sicheres Fortbewegungsmittel bieten zu können, wurde der Ankauf eines neuen Fahrzeugs beschlossen. Die Entscheidung fiel auf ein Mannschaftstransportfahrzeug auf Basis eines Mercedes Benz Vito von der Firma Mercedes Benz
PAPPAS Wr. Neudorf. Der Innenausbau, sowie die Installation aller elektrischen und elektronischen Bauteile erfolgt durch die Firma LANG Fahrzeugbau aus Pinggau in der Steiermark. Das neue Mannschaftstransportfahrzeug basiert auf einem Mercedes Benz Vito Tourer 119 CDI 4matic und verfügt über einen 190 PS starken 2,2 Liter Common-Rail Dieselmotor, der seine Kraft über ein 8 stufiges Automatikgetriebe auf alle 4 Räder verteilt. Um die Stromversorgung im Einsatzfall sicherstellen zu können ist im Fahrzeug ein Spannungswandler von 12V auf 230V mit einer Maximalleistung von 1500W installiert. Dies ermöglicht das Betreiben verschiedenster elektrischer Geräte bei laufendem Fahrzeugmotor.

Außen ist das Fahrzeug sofort durch seine auffällige, reflektierende Beklebung zu erkennen. Auf dem Dach befindet sich ein LED Blaulichtbalken, der neben der Warnfarbe Blau noch die einsatztaktischen Farben Rot und Grün für Einsatzleitung und Atemschutzsammelplatz ausstrahlen kann. Zur Absicherung des Fahrzeugs, speziell bei Einsätzen im Straßenverkehrsbereich sind an der Fahrzeugfront sowie in der Heckstoßstange sehr helle LED Blitzleuchten montiert. Neben den optischen Warneinrichtungen befindet sich noch eine leistungsstarke Folgetonhornanlage an Bord, die für Folgetonabgabe aber auch für Sprachdurchsagen verwendet werden kann.

Im Innenbereich bzw. im Heckbereich des Fahrzeugs wurden umfangreiche Umbauten vorgenommen. Die Sitze des Fahrzeugs sind bereits serienmäßig in einer 3. reihigen 3 + 3 + 3 Anordnung verbaut wobei die Sitzbank der 2. Sitzreihe entgegen der Fahrtrichtung montiert ist, was das Sitzplatzangebot erhöhen, den Einstieg erleichtern und das Kommunizieren sowie
Arbeiten im Fahrzeug, beispielsweise wenn das Fahrzeug für die Einsatzleitung benutzt wird, erleichtern soll. Zwischen diesen beiden hinteren Sitzreihen wurde ein demontierbarer Tisch installiert, der im Bedarfsfall als Schreibunterlage bzw. Arbeitsbereich genutzt werden kann, bei Nichtbenutzung jedoch verkehrssicher verstaut werden kann. Die demontierbare Tischplatte ist mit mehreren Steckdosen und USB Steckplätzen versehen.

Zahlreiche Halterungen für Warnwesten und sonstiges Kleinmaterial befinden sich im Fahrgastraum um benötigtes Material im Einsatzfall rasch entnehmen zu können, jedoch trotzdem eine verkehrssichere Lagerung der Gegenstände zu erreichen. Im Heck des Fahrzeugs ist ein Regalausbau inkl. Auszugslade verbaut, der sämtliche Ausrüstungsgegenstände aufnehmen kann.

Ein Mannschaftstransportfahrzeug kann äußerst vielseitig eingesetzt werden und ist somit für fast jede Feuerwehr zum unverzichtbaren
Arbeitstier geworden.

Anhänger

Bezeichnung Anhänger
Fahrgestell Pongratz
Antrieb kein Antrieb
Höchstzulässige Gesamtmasse 750 kg
Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
Baujahr 1996

Abschleppachse

Bezeichnung Zentralachshänger
Fahrgestell Thor Konstruktionen
Antrieb kein Antrieb
Höchstzulässige Gesamtmasse 1950 kg
Baujahr 2001